In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Eschborn-K möchten wir auf diesen Film hinweisen. Die Regisseurin Rubaiyat Hossain erzählt die ergreifende Geschichte einer jungen Textilarbeiterin, der es gelingt, sich gegen Ausbeutung, Diskriminierung und Widerstände durchzusetzen. Als die 23-jährige Shimu zusammen mit ihren Kolleg:innen eine Gewerkschaft gründet, üben ihr Ehemann und die Fabrikleitung Druck auf sie aus. Aber Shimu hält stand.
Der Film läuft in Bengali mit deutschen Untertiteln.
Vor dem Film findet ein Gespräch statt zwischen Martina Helmerich von der IG Metall und Georg Schäfer von Amnesty International über die internationalen Lieferketten in der Textilindustrie, die Zustände in den Textilfabriken in Bangladesch und anderen Ländern Südasiens, die Ansätze zu einer gewerkschaftlichen Organisation der dort beschäftigten Menschen (vor allem Frauen), die rechtlichen Sorgfaltspflichten der großen Modelabels sowie unsere Verantwortung als Käufer*innen. Günstige und modische Kleidung aus dem Globalen Süden hat ihren Preis, den häufig die Arbeiter*innen dort durch gefährliche und entwürdigende Arbeitsbedingungen, lange Arbeitszeiten und niedrige Löhne zahlen müssen.
Siehe auch Websete von Eschborn-K