Die Amnesty-Gruppe Kronberg/ Königstein lädt in Koopera:on mit den Kronberger Lichtspielen und der städ:schen Gleichstellungsstelle zu dem Film „Sieben Tage“ ein.
Der Film erzählt die bewegende Geschichte der iranischen Frauenrechtsaktivistin Maryam, die seit sechs Jahren in ihrer Heimat inhafiert ist. Als ihr ein siebentägiger medizinischer Hafurlaub gewährt wird, kann sie ihre Familie wiedersehen. Doch ohne ihr Wissen haben ihr Bruder und ihr Ehemann einen riskanten Fluchtplan geschmiedet:
Maryam soll aus dem Iran geschmuggelt werden. Es beginnt eine gefährliche Reise durch schneebedeckte Berge bis in die Türkei. Dort steht Maryam vor einer existenziellen Entscheidung: Will sie im sicheren Exil bleiben – oder in ihre Gefängniszelle zurückkehren, um den Kampf für Gleichheit und Demokratie fortzusetzen?
Das fesselnde Drama basiert auf einem Drehbuch von Mohammad Rasoulof und wirft eindringliche Fragen nach Freiheit, Verantwortung und persönlichem Opfer auf. Es geht in „Sieben Tage“ um das Dilemma, vor dem im Iran so viele stehen,
die poli:sch oder künstlerisch ihre S:mme gegen das Regime erheben: aufgeben und fliehen? Oder bleiben und weiterkämpfen – auf Kosten der eigenen Freiheit?
