Zum Tag der Menschenrechte: Katja Riemann und Harald Welzer

Katja Riemann liest aus „Jeder hat. Niemand darf.“ Mit ihr spricht Harald Welzer

Katja Riemann ist einem großen Publikum als Schauspielerin in unterschiedlichsten Rollen seit Jahrzehnten bestens bekannt. Weniger bekannt ist, dass sie seit 2000 UNICEF-Botschafterin ist und unter anderem »Plan International« und »Amnesty International« seit vielen Jahren unterstützt. Sie setzt sich für eine offene Gesellschaft ein, wobei ihr die Rechte von Kindern und Frauen in aller Welt besonders am Herzen liegen. Für ihr menschenrechtliches Engagement erhielt sie 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2016 den Bad Iburger Courage-Preis.

Sie berichtet in ihrem Buch über ihre zahlreichen Projektreisen, die sie in zehn Länder führte. Jeder Reisebericht erzählt von Ungerechtigkeiten, aber auch von den vielen Akteuren von Nichtregierungsorganisationen, die unbeirrbar gegen Unrecht und Gewalt aufbegehren. Katja Riemanns Zuversicht macht Hoffnung, ihre Hingabe ist ansteckend, ihr Humor mitreißend. Sie zeigt, dass Veränderung möglich ist.

Harald Welzer, Soziologe, Sozialpsychologe und bekannter Autor zahlreicher Bücher, ist Professor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg und lehrt an der Universität St. Gallen. Er ist Direktor der gemeinnützigen Stiftung „FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit“, die alternative Lebensstile und Wirtschaftsformen fördert. Seine Bücher und Vorträge regen zum Selbstdenken und Umdenken an. Er tritt für Nachhaltigkeit und eine offenen Gesellschaft ein. In seinem Nachwort bezeichnet er Katja Riemanns Buch als „herzensklug“. Er benutzt damit eine Wortschöpfung, die es so nicht gibt, die aber auf jeden Fall für die Guten reserviert werden müsse.

Der Eintritt ist frei, je nach Abstandsregelungen evtl. Anmeldung erforderlich. Info kommt rechtzeitig an dieser Stelle.